Der Sinn unseres Lebens?

Für manche Menschen wird die eindimensionale Bewusstseinslage ihren Alltag zu einem größeren oder geringeren Teil mitbestimmen. 

 

Leibliche Bedürfnisse stehen für die meisten im Vordergrund. Ist das der Sinn unseres Lebens? Oder gibt es da noch mehr, welches viel, viel tiefer liegt? 

 

Schauen wir doch einmal auf den Reichtum unserer Gefühlswelt. Je einfühlsamer und beseelter wir werden, um so leichter verlagern wir unser Gewicht des Bewusstseins vom Leiblichen ins Seelische, vom Äußeren ins Innere. Solange noch unsere Ichverhaftung vorherrscht in unserem seelischen Erleben, solange leiden wir unter einer gewissen Enge, Zersplitterung und Unruhe. Habgier treibt uns um. Kurzweiliger Genuss wechselt mit gähnender Langeweile. 

 

Wir gehen also am Gängelband unserer Triebe und Leidenschaften. Um eine innere Ruhe und Unabhängigkeit zu erlangen von unseren Emotionen, müssen wir uns von diesem Band lösen und unabhängig werden. 

 

Wenn wir kritisch in der Auswahl unserer Wünsche und Unternehmungen werden und alles mit einer gewissen Objektivität betrachten, erreichen wir ein längeres Verweilen in einzelnen Erlebnissen und lernen so nach und nach unsere Gefühle gegenüber jeder Situation im Leben genauer zu betrachten und zu hinterfragen.