Im Guten wie im Bösen

Im Guten wir im Bösen prägen wiederholte Entscheidungen und Handlungen oder Unterlassungen nicht nur den Augenblick.

Sie wirken sich positiv oder negativ auch für unsere Zukunft aus. Denn diese Handlungen und Unterlassungen schaffen günstige oder ungünstige Richtungen für spätere Gelegenheiten in unserem Leben. Sie schaffen in uns Neigungen, die uns ein Handeln in gleicher Richtung erleichtern. Aus Neigungen werden Gewohnheiten. Gewohnheiten prägen dann schließlich immer mehr unsere Charakterstruktur. Diese verfestigen sich also in uns im Guten, wie auch im Bösen.

Je bewusster wir leben, je konsequenter wir unsere Ziele verfolgen, je unnachgiebiger unser Wille sich auf unsere Entscheidungen festzulegen lernt, um so beständiger werden unsere Prägungen unseres Charakters.

Irgendwann kommt einmal der Punkt in unserem Leben, von dem aus es sehr schwer werden kann überhaupt noch anders zu leben, als man es inzwischen gewohnt ist.

Der Mensch ist dann im Guten gefestigt, oder im Bösen verhärtet.