Ich bin was ich bin?

Bei der Formung unseres so genannten Ichs spielt unsere Außenwelt eine grosse Rolle. 

Ihre Aufgabe ist es, durch entsprechende Reize und Impulse unsere Sinne zu schärfen. Doch die Vielfalt dessen, was unsere Augen sehen, was unsere Ohren hören, was unsere Hände betasten, was unser Körper empfindet, beeindruckt uns derart, dass unser seelisches Verlangen nach Hab und Gut, nach Reichtum und Genuss in uns stark erwacht. Indem wir Gütern nachjagen und all unsere Kräfte darauf ausrichten, diese zu erwerben, geraten wir aus unserem inneren Gleichgewicht.

 

Unser Denken und Fühlen lässt sich leicht ablenken auf die äußere Wirklichkeit und in unserem Leben fixieren. Durch diese einseitige Ausrichtung verlieren wir zunehmend den Kontakt zu unserem Inneren.

 

Wir unterdrücken unsere innere Stimme, welche uns durch schlechte Launen, Motivationslosigkeit oder Stress darauf aufmerksam machen möchte, dass etwas ins Wanken geraten ist, doch wir neigen dazu diese Stimmen zu unterdrücken. So wird unser Bewusstsein nach und nach taub und blind.