Traumhafte Lösungen

Um zu erfahren wie wir innerlich ticken, sind unsere Träume ein hilfreiches Mittel.

 

Erst wenn wir erkannt haben was uns antreibt, Sorgen macht, oder ängstigt, beginnen wir Herr über uns und unser Leben zu werden und innere Balance zu finden.

 

Wir leben in einer komplexen Welt und sind selbst hochkomplexe Wesen. Permanent werden wir zu Entscheidungen herausgefordert, mit denen wir im Grunde für unser logisch ausgerichtetes Ich überfordert sind. Unser Ich versucht alle Anfrage zu vereinfachen und tendiert dazu, Probleme intellektuell zu lösen. Der Intellekt kann jedoch bei zu grosser Komplexität scheitern, und es kommt zu der Situation, dass wir uns nicht entscheiden können, da ein Ich in uns dieses ständig kommentiert.

 

Das eine Ich in uns sagt diese, das andere Ich sagt jenes. Wir benötigen also eine höhere Instanz, die jenseits unserer Begrenzungen die Situation überblickt. Diese höhere Instanz ist der Traum, da in ihm die zensierende linke Gehirnhälfte weitgehen ausgeschaltet ist. Das bewirkt, dass Logik und Moral im Traum ausgeschaltet sind, wodurch der Geist frei zu Entscheidungen gelangen kann. Die Betriebsblindheit, die unser Ich oft auszeichnet, stammt von der einseitigen Fixierung unseres Ich auf die linke Gehirnhemisphäre, die bewertet, ausgrenzt du sich an die Alltagslogik und Alltagserfahrungen hält.

 

 

Der Traum ist in seiner Lösungsfindung freier, da er spielerisch in seiner Bildsprache das Problem angeht und mit Leichtigkeit aus der ganzheitlichen Perspektive heraus traumhafte Lösungen – und meist unkonventionelle Lösungen – anbietet.

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